ClioLink - Geschichte in Essen
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Lage:
Vittinghoffstr.
Stadtbezirk II / Stadteil Essen-Stadtwald

Kurzbezeichnung:
Motte Vittinghoff

Art u. lfd. Nummer der Denkmalliste / Eintragungsdatum:
Bodendenkmal 0023 / 02.10.1997

Merkmale:
1,4 km südwestlich von Rellinghausen liegt an einem sanft nach Südosten geneigten Hang die Motte Vittinghoff.
Die rechteckig ca. 88 m x 50 m große zweiteilige Anlage ist mit Bäumen und Strauchwerk bewachsen. Im Westteil ragt der gut erhaltene 28 m x 26 m große Hauptburghügel 1,4 m - 2,40
m über das Grabenniveau hinaus. Die östlich gelegene und eine Fläche von 50 m x 32 m umfassende Vorburg erhebt sich 1,3 m - 1,7m über das Grabenniveau und ist in den Innenbereichen muldenartig eingesenkt. An der Nordseite sind die Vorburgrandbereiche deutlich überhöht.
Die Gräben, die die Motte umschließen, liegen bis auf eine Naßstelle an der Südseite trocken. Im südlichen Hauptburgbereich messen sie eine Breite von 9 m, im Bereich der Vorburg 4,50 m. An der Nordweststrecke wurde die äußere Böschungskante durch die Anlage einer nördlich vorbeiführenden Straße überdeckt.
Bei der Motte Vittinghoff handelt es sich nach der Überliefefrung um das Stammhaus der gleichnamigen Adelsfamilie. 1271 wird ein Lubert de Vitenchoven als Amtsträger des Erzbischofs
von Köln genannt und in den Jahren 1456-1802 bekleidete die Familie das Erzdrostenamt des Stiftes Werden.

(aus: Denkmalliste der Stadt Essen, Stand: 01.02.2001)

Weitere Informationen:


Abbildungen:

     
     


 [WWW.CLIOLINK.DE / 01.07.2001]


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